Vor voller Halle lieferten sich die MLK Volleys und Braunschweig einen hitzigen Fünfsatz-Krimi, der erst im Tiebreak entschieden wurde. Am Ende mussten sich die Volleys aus Köln knapp mit 2:3 (22:25, 25:22, 25:23, 30:32, 12:15) geschlagen geben.
Im ersten Satz fand MLK wie in der letzten Woche nur schwer ins Spiel und mussten sich Braunschweig geschlagen geben. Umso wichtiger war die Reaktion: Im zweiten Satz fanden die Kölner endlich das erhoffte Selbstvertrauen zurück und drehten die Partie. Auch der dritte Satz war von hart umkämpften Ballwechseln geprägt – am Ende hatten erneut die MLK Volleys die Nase vorn.
Der vierte Satz sollte zum Schlüsselmoment der Partie werden: Mit mehreren Matchbällen ausgestattet, mussten die MLK Volleys am Ende bitter eine Rote Karte hinnehmen. Der darauffolgende Breakpunkt für Braunschweig sollte sich als entscheidend erweisen – der Satz ging mit 30:32 verloren.
Die Auswirkungen dieses bitteren Rückschlags waren im Tiebreak deutlich zu spüren: Die Stimmung bei den Kölnern war spürbar angeschlagen, und Braunschweig nutzte die Gunst der Stunde. Mit einer starken Serie in der Mitte des fünften Satzes zog der Gegner entscheidend davon und sicherte sich am Ende verdient den Gesamtsieg.
Ein intensives, hart umkämpftes Spiel vor vollen Rängen, das leider nicht belohnt wurde. Nun heißt es abhaken und nach vorne schauen: Am kommenden Samstag empfangen die MLK Volleys zuhause den VV Humann Essen.


